De Uusig isch en Dienstignamittag gsi, wo ich usegfunde han, dass mini Cabin nöii Mieter überchunt. Ich bin d Barbara Coleman, 68 Jahr alt, Wittfrau sit sibe Jahr, und ich läbe e ruhigs Läbe. Nachdäm my Maa gstorben isch, han ich en Teil vo sinere Läbesversicherig gno und nes chliises Stück Land in der Upper Peninsula vo Michigan kauft. Ich han dört e Cabin baut.

Nüt Grosses – es solide Zweizimmer-Rückzugsort, umgeh vo Wysstanne, direkt am Ufer von eme chüele, chlare See. Es isch mini Oase gsi, de Ort, wo ich go läse, d Vögel beobacht und de Lärm vo de Stadt vergässe han. Ich ha niemerem uf d Füdle gstosse, und ich han s gliche au erwartet. Das het sich an däm Dienstignamittag ändere sölle.
Ich bin in mim Huus in Ohio gsi und ha d Hydrangea gschnitte, wo mis Handy i de Hosetäsche vibriert het. D Sarah, mini Schwiegertochter, het agrüeft. Si rüeft selte ah, usser wenn si öppis bruucht – normalerwiis en Babysitter für iri Hünd oder en Biitrag zu eme türe Gruppe-Gschänk, wo si organisiert. Ich ha de Schmutz vo myne Händ gwüscht und abgnoo.
„Barbara, gueti Nachrichte“, het si gseit, ohni au nur en Gruss. „Mini Eltere hend endlich irs Huus verchauft, aber iri nöii Wohnig isch erst im Früelig parat. Mir hends usegfunde: Si blibed i dim Cabin z Michigan bis April. Es isch perfekt.
“
Ich bin still gstande i mim Garte. En chüele Wind het d Blätter vo de Hydrangea bewegt, aber de Frost, wo ich gspürt ha, het nüt mit em Wätter z tue gha. Si het nöd gfragt. Si het’s nöd emal als Vorschlag formuliert.
Si het’s als erledigti Tatsach präsentiert, en Plan, wo scho i Stein gmeisslet gsi isch. „Sarah“, han ich gseit, d Stimme ruhig, während ich d Garteschäre mit eme Tuech abgwüscht ha. „D Cabin isch nöd verfüegbar. “ En scharfe Seufzer isch düre Lautsprecher cho.
„Barbara, bitte mach das nöd schwirig. Si hend niene anders z goh, und es steit eifach läär ume. Mir hend ene scho gseit, dass si ine chönd. Si fahred am Wiihend ufe.
“ Sie het ufghänkt, bevor ich hät chönne antworte. Ich ha uf de tote Bildschirm gstarrt und schnell begriffe, dass Wort komplett nutzlos wärde. 30 Minute spöter het my Sohn David agrüeft. David isch immer en sanfte Bueb gsi, was im Alter vo sibe e Segen isch gsi, aber en klare Nachteil, wo er en Frau ghürotet het, wo Kompromiss als persönlichi Beleidigung aluegt.
Er het normalerwiis agrüeft, um d rauhe Kanten uszglüüche, wo sini Frau hinterlah het, und de Rolle vom unwillige Fridehüeter gspilt. „Mami“, het er agfange, de Ton entschuldigend, aber müed. „Ich weiss, Sarah isch chli direkt gsi, aber mir sind würkli i der Chlemmi. Iri Eltere sind gstresst.
“ „David, es isch mis Huus, nöd es Motel. “ Er het zögert. Ich han de Hintergrundlärm vo sim Büro ghört, s leise Summe von eme Maa, wo zwüsche sinere Muetter und sinere Frau i de Mitte steit. „Es isch nur für de Winter.
Du gasch doch sowieso fascht nie düre, wenn’s schniit. Es wär en riisige Gfalle für üs. Sarah macht mich verrückt mit dem Thema. Mami, chasch du’ne nöd eifach dörfe la?
Es isch di eifachsti Lösig. “ Di eifachsti Lösig für si. Das isch de Chärnpunkt gsi. Mis Eigetum, mini Oase, isch als Opferlamm uf em Altar vo de Sarah ihre Bequemlichkeit opferet worde.
David het mich nöd gfragt. Er het mich apfleht, sini Unbequemlichkeit ufznen. Ich ha nöd gschrÜt, nöd gwiint. Wiine isch verschwendeti Flüssigkeit, und schrüe git de Lüüt nur en Grund, dich hysterisch z nenne.
Ich ha eifach uf d Stille i de Leitung glost. Ich ha begriffe, dass, wenn ich diskutiere würd, si mich mit Schuldgefühle und endlose Telerof-Agrüef müed mache würded. Si hend agno, dass mini Gränze verhandelbar sind, will ich en elteri Frau bin, wo allei läbt. Si hend agno, dass ich schlussendlich nochgee, um de Fride z erhalte.
„Ich verstah d Situation, David“, han ich schlussendlich gseit, de Ton flach. „Ich werde mich um d Cabin kümmere. “ Ich han sofort sis Erliichtige bim Usschnufe ghört. „Danke, Mami.
Du bisch di best. Ich säge’s de Sarah. “ Er het ufghänkt, und het komplett missverstande, was ich gmaint ha. Ich bin ine gange, ha mir d Händ am Chuchihahne gwüscht, und ha statt de Gartechleider en robusti Jeans azoge.
Ich ha kei Tasche für es entspannts Wiihend packt. Ich ha für en Uftrag packt. Am nächste Morge bin ich uf Michigan gfare. D Fahrt het chli über sächs Stund duurt, gnueg Zyt, zum en Plan z schmiede.
Ich ha kei Aawalt agrüeft, kei Polizei konsultiert. I myr Erfahrig zieht me d Behördene nur i familie Aaglegeheite ine, wenn me es messy, tüers Zirkus will. Wenn du dis Platz beschütze wetsch, muesch di physischi Realität devoo kontrolliere. Won ich d Hustür vo de Cabin ufgeschlosse ha, het mich de vertrauti Gschmack vo Zeder und alte Büecher begrüsst.
Si isch komplett ygrichtet gsi. Ich ha es schöns Plüschsofa gha, en schwere Echedischtisch, en komplett usgschtatteti Chuchi, und bequemi Better mit dicke Decki. Es isch de perfekti chosige Winter-Rückzugsort für es Paar Schmarotzer gsi, wo nach eme gratis Ferie sued. Ich ha de Mittwuchmorge mit praktische Vorbereitige verbracht.
Ich bin i die nöchsti Stadt gfare und ha en grosse U-Haul-Lastwage und en klimatisierte Lagerruum für di nächste drü Monet gmietet. Ich ha au zwei Teenager agheuret, wo vor em Baumärt ghocket sind, zum mir mit em schwere Träge z hälfe. Ich ha si komplett bar zahlt, und si sind begeischteret gsi über d Arbeit. Über di nächste acht Stund hend mir d Cabin bis uf d Chnoche leergruumt.
Mir hend s Sofa, d Sessel, de Dischtisch, d Better, d Matratze, d Fernsehgerät, und jedes einzelne Gschirr, jede Topf und Pfanne usebracht. Mir hend d Tepich, d Vorhäng und d LAMPEN ypackt. Mir hend sogar s Toilettepapier und d Seife ypackt. D Buebe hend hart gschaffet, hend mir ab und zue neugierigi Blick zuegworfe, aber si hend kei Froge gstellt.
Won ich si zahlt und de Lagerruum abgschlosse ha, isch d Sunne scho under de Baumgrenze gsi. Ich bin am Abe zur Cabin zrugg. Ich ha en einzigs Aluminium-Faltstuehl us em Schopf bracht und en i d Mitti vom Wohnzimmer gstellt. Won ich d Chälle grüümt ha, isch de Ton scharf vo de blosse Holzwänd zruggcho.
Di chosigi Oase isch weg gsi, aber es läärs Huus isch nöd ganz gnueg gsi, zum Lüüt stoppe, wo entschlosse sind, z claimen, was nöd irs isch. Lüüt wie d Sarah ihre Eltere, de Arthur und d Helen, sind resourcevoll, wenn’s ums Gältspare gaht. Wenn si acho wäre und d Cabin läär gfunde hätte, hät d Sarah ene wahrschiinlich eifach Luftmatratze und en Heizlüfter kauft und ene gseit, si sölled sich behelfe. Ich ha müssen sicherstelle, dass d Umgebig fundamental inkompatibel mit menschlichem Bewohne isch.
Am Donnschtigmorge bin ich zrugg zum Baumärt. Ich ha en industrielle Bode-Schleifmaschine gmietet, es schwers, luts Gschirr, wo me bruucht, zum Böde bis uf s rohe Holz abzschleife. Ich ha au drü Gallone hochglänzendi Polyurethan-Versiegelig, es paar dicki Pinsel und en schwere Atemschutzmaske kauft. Dänn bin ich zur Sitä vom Huus gange, wo d Hauptwasserleitig ine goht.
De Winter z Michigan isch ungnädig. Wenn es Huus nöd richtig beheizt wird, friered d Rohre und platzed, was tuusigi Franke Schade verursacht. Es isch komplett standard und verantwortigsbewusst, e Cabin z winterfäschtige, wenn me si nöd bruucht. Ich ha de Hauptwasserhahn zuegheit.
Ich bin düre Huus gange, ha d Rohre entleert, d Toilette gspüelt, bis d Tanks läär gsi sind, und ha ungiftigs Frostschutzmittel i d Siphons vo de Waschbecki und Badewannen gfüllt. Ich ha de Warmwasserbereiter abgstellt und d Sicherige für d Pumpe usegno. Dänn han ich de schwere Schleifmaschine is Wohnzimmer zoge. D Böde i de Cabin sind us em originale Pine gsi.
Si hend es paar Chratzer und Wasserspuren bi de Türe gha. Es isch technisch korrekt gsi, dass si en frische Astrich bruucht hend. Ich ha entschide, dass es kei besseri Zyt git, für das massivi, disruptive Heimwerkerprojekt, als genau jetzt. Ich ha d Maschine iigsteckt.
Si isch mit eme ohrenbetäubende mechanische Brülle ufgfahre. Staub isch sofort flüge, dick und würgend, het d Fäister und d Fäisterbänk überzoge. De Ort isch nüm es Feriehuus gsi. Es isch en aktivi, gföhrlichi Baustelli gsi.
Am Fritigmorgen han ich mis Telefon kontrolliert, während ich uf mim Faltstuehl gsesse bin und es Granola-Riegel zum Zmorge gässe ha. Ich ha en Text vo David gha, gschickt spät i de Nacht. „Hey Mami, d Eltere vo Sarah gönd morn früeh los. Sötted am Samschtig öppe 1:00 am Namittag bi de Cabin sii.
Danke nomal für das. D Sarah isch überglücklich. “ Ich ha uf de Bildschirm glächlet. De Timing isch absolut perfekt gsi.
Ich ha de ganz Fritig mit em Schleife verbracht. Ich ha de Astrich vom Wohnzimmer, de Chuchi und em Gang zu de Schlafzimmer abgschleift. De feini, pulverigi Holzstaub het mis Hoor, mini Kleider und jedi Oberflächi im Huus überzoge. D Cabin het usgseh, wie verlOO, e staubigi Hülle vo eme Gebäude.
Am Mittag han ich de schlimmste Schutt zämmegkehrt und d Fäister ufgmacht. Ich ha die ersti Dose Polyurethan ufgmacht. Wenn du no nie mit ölbasierti Polyurethan gschaffet hesch, chasch du di schiere Aggressivität vom Gschmack nöd verstah. Es isch en scharfe, chemische, toxische Gschmack, wo d Nase brennt und sofort Kopfweh verursacht, wenn du kei richtigi Lüftig hesch.
Ich ha mini Atemschutzmaske ufzoge und ha agfange, s blosse Holz azstriche. Ich ha’s dick uftreit. D Dämpf hend sich schnell i de chline Cabin verbreitet, so dicht, dass me si fascht hät chönne gseh. Ich ha mich rückwärts zur Hustür gschaffet und ha en glänzende, chlebrige, nasse Schicht Lack über de ganze Hauptwohnbereich la.
Ich bin grad fertig worde, wo d Sunne undergange isch. Ich bin uf d Veranda use, ha d Maske abzoge und han e tüüfe Zug vo de beißend chalte, frische Michigan-Luft gnoo. D Cabin isch komplett unbewohnbar gsi. D Böde wärde mindestens 24 Stund nass und chlebrig sii, und d Dämpf wärde no Täg bliibe.
Ich ha mini Übernachtigstasche vo de Veranda gholt, d Hustür abgschlosse, und bin zu eme chline Motel es paar Kilometer d’Landstrass ab gfare. Ich ha in dere Nacht sehr guet gschlafe, und ha uf de Samschtig gwartet. De Samschtigmorgen isch bitterchalt gsi, de Himmel flach und blassgrau. Ich ha us mim Motelzimmer usgcheckt und bin zrugg zur Cabin gfare, am Mittag acho.
Ich ha mis Auto hinter em Schopf parkiert, us em direkte Sichtfeld vo de Iifahrt. Ich ha mini farbverschmirti Jeans und es aalts Flanellhemd azoge, ha mir us eme Thermosbecher en schwarze Kaffi iigschänkt, und ha mim Faltstuehl uf d umlaufende Veranda zoge. Ich ha mich gsetzt, e Decki über d Bei glait, und ha d Iifahrt beobachtet. Um genau 1:15 am Namittag isch en grosse, überladene SUV über d Chiis-Iifahrt crunched.
Es isch em David sis Auto gsi. Ich ha gluegt, wie er i Parkposition gange isch. D Türe hend sich öffnet, und vier Lüüt sind usegstiege. David het erschöpft usgseh.
Sarah het triumphierend usgseh, isch uf de Chiis usegstiege, het d Ärm gstreckt und s Grundstück scho agluegt, wie wenn’s ihre ghöre würd. Us de Rücksitz sind de Arthur und d Helen usecho. De Arthur het sich de Rucke gstreckt und d Bäum mit mässigem Interesse agluegt. D Helen het scho uf d Blumeboxe zeigt, und wahrschiinlich entschide, was si im Früelig pflanze würd.
Si sind uf d Veranda zuegange. D Sarah het aghebt, won si mich het sitze gseh, und iri triumphierendi Lächle isch chli verwelkt. „Barbara“, het si gseit, d Stimme eng. „Mir hend nöd gwüsst, dass du do bisch.
“ „Es isch mis Huus, Sarah“, han ich mild erwideret und en Schluck Kaffi gnoo. „Ich wohne do ab und zue. “ De David het nervös usgseh. „Hey, Mami, mir bringe de Arthur und d Helen grad mit ihre Sache.
“ Er het uf d Rückseite vom SUV zeigt, wo bis zum Dach mit Suitcases und Boxe belade gsi isch. „Wie nett, dass du si fahrsch“, han ich bemerkt, ohni mich vom Stuehl z bewege. D Sarah isch d Stäge ufe marschiert und het en Schlüsselbund us irere Handtäsche zoge. Es isch de Ersatzschlüssel gsi, wo de David für Notfäll gha het.
„Also, lass üs se ihelo. Es isch beißend chalt do. “ Si isch an mir verbii und het de Schlüssel i s Hustürschloss gsteckt. Ich ha nöd probiert, si z stoppe.
Ich ha mich eifach uf mim Faltstuehl dräit und gluegt. D Sarah het d Türe ufgstoosse. Iri triumphierendi Miene isch im Momänt, wo d Türe ufgange isch, verschwunde. En unsichtbari Wand vo chemische Dämpf isch uf d Veranda grollt.
D Sarah het sofort ghüstet, het sich d Hand über Nase und Mund ghalte. „Oh Gott. Was isch das für en Gschmack? “ Si het gwürgt und isch en Schritt zrugg gstolpert.
De Arthur und d Helen sind d Stäge ufe g’rennt und hend über d Schulter vo irer Tochter i d Cabin gluegt. Es isch kein chosigs Wohnzimmer gsi. Es isch kei Möbel gsi. Es sind kei Tepich, kei Lampe, kei Fernseh gsi.
Es isch nur en lääre, echolende Holzkiste gsi, gfüllt mit eme erstickende, toxische Gschmack. D Böde sind e glänzende, chlebrige Blatt vo nasser Polyurethan gsi, wo s graue Liecht vo de Fäister reflektiert het. „Was isch mit em Huus passiert? “, het d Sarah verlangt, d Stimme schrill, d Auge tränet vo de Dämpf.
„Wo isch s ganze Möbel? Wo sind d Better? “ Ich ha en wiitere Schluck Kaffi gnoo. „Unterhalt“, han ich ruhig gseit.
„Ich ha em David gseit, dass ich mich um d Cabin kümmere. D Böde hend scho lang en neue Astrich bruucht. Ich ha si gester abgschleift und de ersti Astrich Lack uftreit. “ De David isch uf d Veranda cho, entsetzt usgseh.
„Mami, du chasch nöd uf das laufe. Lug dir das a, und de Gschmack. Es isch toxisch dört drinne. “ „Ich weiss“, han ich zuegstimmt.
„Das isch, warum ich do usse sitze. Es bruucht öppe 48 Stund zum trochne. Und denn mues ich de zweiti Astrich mache. Denn nomal 48 Stund.
D Dämpf wärde wahrschiinlich es paar Wuche bruuche, zum komplett usezgo. Es isch scho es Projekt. “ D Helen, blass worde, het de Arm vo ihrem Maa umklammert. „Arthur, ich mues uf d Toilette.
Ich bin sächs Stund im Auto gsi. “ „Gärn“, han ich aabote und uf d Sitetür zeigt, wo zum Mudroom und em Gäschtbad füert. „Aber tritt nöd uf de nassi Lack. “ De Arthur het sini Frau um s Huus ume gfüert.
D Sarah isch versteift gstande und het mich mit ere Mischig us Wuet und Unglaube agluegt. Si het d Puzzleteili zämmegsetzt, het begriffe, was ich genau gmacht ha, und het begriffe, dass ich’s gmacht ha, ohni au nur emal d Stimme z hebe. E Minute spöter isch de Arthur um s Huus ume gstürmt, s Gsicht rot vor Wuet. „Es isch kei Wasser“, het er grüeft und uf de Mudroom zeigt.
„D Toilette sind läär. Nüt chunnt us em Waschbecki. “ Ich ha gnügt, d Blick ruhig ghalte. „Natürlich isch kei Wasser.
Ich ha d Rohre winterfäschtigt. Wil d Böde nass sind und d Fäister offe blibe müend für d Lüftig, wird d Temperatur i de Nacht under em Nullpunkt falle. Ich cha s Risiko nöd iigo, dass d Rohre platzed, während s Huus de nächste Monet unbewohnbar isch. “ D Sarah isch schlussendlich explodiert.
„Du hesch das mit Absicht gmacht. Du hesch s Huus absichtlich ruiniert, damit mini Eltere nöd do chönd blibe. “ Ich ha si agluegt, min Usdruck komplett neutral. „Ich besitze das Huus, Sarah.
Ich ha entschide, Unterhaltsarbeiten an mim Eigetum z mache. Du hesch agno, dass du dini Eltere chasch ine zieh, ohni mich z froge, ohni mini Bewilligung, und ohni au nur en Funke Respekt vor myne Gränze. Du hesch falsch agno. “ „Wo sölled si denn schlafe?
“, het si gschrÜt, d Händ zu Fäuschti balet. „Mir sind sächs Stund gfahre, sächs Stund! All iri Sache sind im Auto. “ „Das tönt nach eme logistische Problem, wo du hättsch sölle bedenke, bevor du öpperem sis Eigetum dine Eltere versproche hesch“, han ich erwideret.
Ich ha nöd gschrÜt. Ich ha si nöd beleidigt. D Tatsache sind beleidigend gnueg gsi. De David het sich s Gsicht grüblet und het völlig besigt usgseh.
„Mami. Warum hesch du nöd eifach nei gseit? “ „Ich ha nei gseit, David“, han ich ihm ruhig i Erinnerig grüeft. „Beidne.
Ihr hend nöd zueglost. Ihr hend dänkt, ich würd eifach umfalle, wenn ihr s Thema forciered. Ich ha entschide, z zeige, dass mis Nei öppis bedüütet. “ D Sarah het hyperventiliert und uf de nassi, chlebrigi Bode vo de lääre Cabin gstarrt.
Es het kei Argument gäh, wo si hät chönne mache. Es het kei Autorität gäh, wo si hät chönne aarüefe. Si hät mich nöd chönne zwänge, s Wasser aazstelle. Und si hät sicher nöd chönne iri Eltere uf eme giftige, nasse Bode i eme lääre Ruum schlafe la.
Ich ha i mini Flanellhemd-Täsche griffe. Ich ha es gfaltets Blatt glänzigs Papier usezoge und es aneghalte. „Es git es Langzyt-Motel öppe 12 Meile zrugg uf de Landstrass richtung Stadt“, han ich gseit und em David d Broschüre aabote. „Es isch sauber.
Si hend Chuchi-Nische. Es choschtet 75 Franke pro Nacht. Ich schlage vor, dass du si iibuchsch, bevor es dunkel wird. “ De David het d Broschüre mechanisch gno.
Er het mich agluegt. Würkli agluegt. Vilicht zum erste Mal gseh, dass sini Muetter nöd eifach en wiichi, komplianti elteri Frau isch, wo existiert, zum sis Läbe eifacher z mache. Er het gschlucket.
„Okay. Chum, Sarah. Mir gönd. “ D Sarah isch nöd bewegt.
Si het mich mit absoluter Galle agluegt. „Du bisch unglaublich egoistisch. “ Ich han glächlet. Eifach en chline, enge Zug vo myne Lippe.
„Wenn’s Schutz vo mim eigene Huus mich egoistisch macht, denn bin ich das wohl. En gueti Fahrt zrugg nach Indiana, Sarah. “ De Arthur und d Helen hend kei Wort zu mir gseit. Si hend beschämt usgseh, völlig demütigt vo de Übergriff vo irer Tochter.
Si sind still zrugg is SUV gstige. D Sarah isch d Stäge abgstampft und het d Bäizitür so hard zuegschlage, dass s Fahrzüg gwacklet het. De David het chli zögert. „Es tuet mir leid, Mami.
“ „Lern druus, David“, han ich ihm lind gseit. Er het einisch gnügt, isch uf de Fahrersitz gstige und het de Motor gstartet. Ich ha uf mim Faltstuehl gsesse, ha de letscht Schluck lauwarme Kaffi trunke, und ha ene zuegluegt, wie si d Iifahrt abegfahre sind. De Chiis het chrosed.
D rote Rückliechter hend ufglüeht. Und denn sind si weg gsi. Verschwunde zwüsche de Pine. D Stille isch zruggcho, und het de lääre Platz gfüllt, wo si hinderlah hend.
Es isch en schöni, kompletti Stille gsi. Ich ha en tüüfe Zug vo de chalte Luft gnoo und e tüüfs Gfühl vo Erlösig gspürt. Ich ha mini Oase gschützt, und ich ha kei Aawalt oder erhöhti Stimme bruucht, zum das z tue. Drü Wuche später isch d Polyurethan komplett troche gsi.
D Böde hend magnificent usgseh. E glänzends, goldigs Pine, wo s Morgeliecht schön reflektiert het. Ich bin zrugg i d Stadt gfare, ha di gliche zwei Teenager agheuret, und mir hend all mini Möbel us em Lagerruum zrugg i d Cabin bracht. Mir hend d Tepich glait, de schwere Echedischtisch positioniert, und de Schaukelstuehl vo mim Maa direkt am vordere Fäister aagstellt, wo er highört.
Ich ha de Hauptwasserhahn wider ufdräit, ha s Frostschutzmittel us de Rohre gspüelt, und ha mir i myre eigene Chuchi en frischen Topf Kaffi gmacht. De David het mich später in dere Wuche agrüeft. Er isch vorsichtig gsi, het s Wasser testet. Er het mir gseit, dass d Eltere vo Sarah en kurzfristige Mietvertrag für en Wohnig bi ihned z Indiana underschribe hend.
Er het sich nomal entschuldigt und anerkannt, dass si en massivi Gränze überschritte hend. Ich ha sini Entschuldigung akzeptiert, aber ich ha au d neue Gsetz vom Land festglait. „Ich ha dich lieb, David“, han ich ihm am Telefon gseit, „aber du hesch kei Ersatzschlüssel meh für d Cabin. Und di finanzielli Hilf, wo ich dir für d Sarah iri nöie Autozahlige gäh ha, isch offiziell beendet.
Mis Gält und mis Eigetum ghöred mir. Wenn ein vo euch je wieder probiert, Kontroll drüber z übern, brich ich de Kontakt komplett ab. “ Er het schnell zuegstimmt. Er het nöd diskutiert.
D Dynamik het sich fundamental verschobe, und mir hend beide das gwüsst. Ich ha ufghänkt und bin uf mini umlaufendi Veranda use. De See isch es Blatt us grauem Glas gsi, wo de bewölkte Winterhimmel reflektiert het. En Seetaucher het vom witen Ufer grüeft, en eisame, fridliche Ton.
Ich bin kei Opfer gsi. Ich bin kei zerbrechlichi Wittfrau gsi, wo uf s Managen gwartet het. Ich bin d Bsitzerin vo däm Land gsi, d Hüeterin vo myre eigene Rueh.
Ich ha mini Jacke enger um d Schultere zoge, ha uf de still Wald glächlet, und bin zrugg i mis perfekt intakts Huus gange.


